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Samstag, 29. April 2006
Existenzgründungsberatung
Von vibadmin, 14:34

Liebe Gäste,

solltet ihr Interesse an einer Existenzgründung haben, möchte ich euch hiermit meine Leistungen für einen erfolgreichen Weg in die Selbständigkeit im Rahmen der Beantragung eines Gründungszuschusses (Voraussetzung: 3 Monate Anspruch auf ALGI) bei der Agentur für Arbeit vorstellen:

- Unterstützung bei der Erstellung eures Geschäfts-, Kapitalbedarfs- und Finanzierungsplanes, einer Umsatz- und Rentabilitätsvorschau und Stellungnahme als fachkundige Stelle zu eurem Gründungsvorhaben

Diese und weitere Unterlagen benötigt ihr für die Bewilligung des Gründungszuschusses durch die Agentur für Arbeit.

Meine Leistungen sind für euch persönlich kostenlos.

Meldet euch bei Interesse einfach bei mir. Vielleicht  habt ihr auch Freunde und Bekannte, für welche die Selbständigkeit eine Alternative zu ALGII (oder gar keine Leistungen mehr) darstellen könnte. Bedenkt diese Umstände auch bei sich abzuzeichnenden Ende eures ALGI Anspruches.

Die Selbständigkeit könnt ihr jederzeit wieder beenden und die Zuschüsse brauchen nicht zurückgezahlt werden. Eure eventuellen Restansprüche auf ALGI behalten für 4 Jahre ihre Gültigkeit.

euer Frank Reichert
Tel. 0340 / 54 061 35
email

 

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Donnerstag, 27. April 2006
Psychoanalyse
Von vibadmin, 09:55

Hi there,

wisst ihr, was irrationale oder rationalen Autoritäten sind ? (Psychoanalytische) Antworten zu Glaubenssystemen, produktiven (Lebens-)Orientierungen, autoritärer und humanistischer Ethik findet ihr in dem hervorragenden Buch "Den Menschen verstehen. Psychoanalyse und Ethik" von Erich Fromm. Ein wichtiger Mosaikstein auf dem Weg zur Authentizität.

Fazit: Äußerst informativ für Leute, die sich für die Zusammenhänge von Philosophie und Psychologie in Verbindung mit ihren eigenen Glaubenssystemen interessieren und sich auf der Suche nach neuen Lebenszielen befinden (hat nichts mit Esoterik zu tun, sondern alles auf naturwissenschaftlicher Basis) !

 

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Samstag, 22. April 2006
Der Schwarzstorch
Von florijan, 14:41

Neben dem weithin bekannten Weißstorch (Ciconia ciconia) gibt es noch einen weiteren in Europa brütenden Vertreter der Familie der Störche, den Schwarzstorch (Ciconia nigra).

In alten Laubwäldern pflegt er einen verborgenen Lebensstil. Zur Nahrungssuche benötigt er waldnahe, feuchte und extensiv genutzte Wiesen. Er meidet die Nähe menschlicher Ansiedlungen und ist sehr empfindlich gegenüber Störungen.

Schwarzstörche kommen im „Biosphärenreservat Mittlere Elbe“ vor.

 

Weitere Informationen findet man unter de.wikipedia.org/wiki/Schwarzstorch



Jan

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Freitag, 21. April 2006
Peter Lauster
Von vibadmin, 09:45

  Liebe Freundin, lieber Freund,
 
wir wissen, dass wir Kontakt zur Außenwelt haben; das ist verständlich. Aber es ist uns nicht bewusst, dass wir auch Kontakt mit unserer Innenwelt haben müssen. Wir denken immer, das Ich wäre eine Einheit: Das Ich sucht den Kontakt mit anderen Ichs. Kann dieses Ich Kontakt mit sich selbst aufnehmen? Mit wem nimmt dieses Ich, mein Ich, dann Kontakt auf? Das klingt für viele überraschend und paradox, als wäre das nicht möglich, als wäre das ein Widerspruch in sich selbst. Diese Irritation zeigt, dass wir noch nicht wirklich begriffen haben, wer wir sind und wo wir als Selbst stehen.

Wir nähern uns jetzt einem sehr wichtigen Thema, das volle Aufmerksamkeit erfordert. Ich möchte erreichen, dass es dir gelingt, dich selbst als Ich zu sehen, ein Selbst, das sich als Einzelwesen begreift, das mit anderen Individuen kommuniziert, aber auch mit sich selbst.
  Herzliche Grüße
- bis morgen

Quelle: http://www.peterlauster.de

euer Frank

 

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Mittwoch, 19. April 2006
Erich Fromm
Von vibadmin, 11:54

Erich Fromm

(1900-1980) ist als Psychoanalytiker und Sozialpsychologe ebenso bekannt wie als Autor und bedeutender Humanist des 20. Jahrhunderts. Wie kaum ein anderer in Deutschland geborener Humanwissenschaftler hat Erich Fromm weltweit gewirkt. Seine Schriften und Erkenntnisse werden weltweit gelesen und rezipiert.

 

Credo eines Humanisten

•    Ich glaube, dass sich die Einheit des Menschen aus der Tatsache ergibt, dass der Mensch ein sich seiner selbst bewusstes Leben ist. Darin unterscheidet er sich von anderen Lebewesen. Der Mensch ist sich seiner selbst bewusst: seiner Zukunft (das heißt der Tatsache, dass er sterben muss), seiner Kleinheit und seiner Ohnmacht; er nimmt die anderen als andere wahr; er lebt in der Natur und ist ihren Gesetzen unterworfen, auch wenn er sie mit seinem Denken übersteigt.

•    Ich glaube, dass der Mensch das Ergebnis einer natürlichen Evolution ist, die aus dem Konflikt entspringt, dass er in der Natur gefangen und gleichzeitig von ihr getrennt ist, und aus dem Bedürfnis, Einheit und Harmonie mit der Natur zu finden.

•    Ich glaube, dass die Natur des Menschen in einem Widerspruch zu fassen ist, der in den Bedingungen der menschlichen Existenz wurzelt und eine Suche nach Lösungen notwendig macht, die ihrerseits neue Widersprüche und das Bedürfnis nach neuen Antworten erzeugen.

•    Ich glaube, dass jede Antwort, die auf diese Widersprüche gegeben wird, die Voraussetzung erfüllt und dem Menschen hilft, sein Gefühl des Abgetrenntseins zu überwinden und ein Gespür der Zustimmung, der Einheit und der Zugehörigkeit zu erlangen.

•    Ich glaube, dass der Mensch bei jeder Antwort, die er auf diese Widersprüche gibt, nur die Möglichkeit der Wahl hat, entweder vorwärts oder rückwärts zu gehen. Diese Wahlmöglichkeiten, die sich in bestimmten Handlungen manifestieren, sind die Wege, auf denen wir in unserem Menschsein regredieren oder progredieren.

•    Ich glaube, dass der Mensch grundsätzlich die Wahl hat zwischen Leben und Tod, zwischen Kreativität und destruktiver Gewalt, zwischen Wirklichkeitssinn und Illusion, zwischen Objektivität und Intoleranz, zwischen brüderlicher Unabhängigkeit und einer Bezogenheit auf Grund von Über- und Unterordnung.

•    Ich glaube, dass man dem Leben die Bedeutung andauernder Geburt und beständiger Entwicklung zuschreiben kann.

•    Ich glaube, dass man dem Tod die Bedeutung des Endes von Wachstum und ständiger Wiederholung zuschreiben kann.

•    Ich glaube, dass der Mensch, der die regressive Antwort gibt, dadurch Einheit zu finden versucht, dass er sich von der unerträglichen Angst vor Einsamkeit und Unsicherheit zu befreien versucht, indem er das, was ihn menschlich macht und zum Problem wird, entstellt. Die regressive Orientierung entwickelt sich in drei Erscheinungsweisen, die getrennt oder im Verbund auftreten: in der Nekrophilie, im Narzissmus und in der inzesthaften Symbiose.

     Mit Nekrophilie meine ich die Liebe zu allem, was mit Gewaltanwendung und Destruktivität zu tun hat; der Wunsch zu töten; die Bewunderung von Macht; das Angezogensein von Totem, von Selbstmord, von Sadismus; der Wunsch, Organisches mit Hilfe von „Ordnungschaffen“ in Anorganisches zu verwandeln. Da dem Nekrophilen die erforderlichen Eigenschaften für Kreatives abgehen, ist es ihm in seiner Unfähigkeit ein Leichtes, zu zerstören, denn für ihn dreht sich alles nur um Gewalt.

     Mit Narzissmus meine ich, dass der Mensch aufhört, ein lebendiges Interesse an der Außenwelt zu zeigen und eine starke Bindung an sich selbst, an seine eigene Gruppe, an den eigenen Klan, die eigene Religion, Nation, Rasse usw. entwickelt. Dabei kommt es zu gravierenden Verzerrungen in seinem rationalen Urteilsvermögen. Ganz allgemein entsteht das Bedürfnis nach narzisstischer Befriedigung, wenn materielle und kulturelle Armut kompensiert werden muss.

     Mit inzesthafter Symbiose meine ich die Tendenz, an die Mutter und ihre Ersatzfiguren – das Blut, die Familie, den Stamm – gebunden zu bleiben, der unerträglichen Bürde der Verantwortung, der Freiheit und des Bewusstseins zu entfliehen und in einem Hort von Sicherheit und Abhängigkeit Schutz und Liebe zu bekommen. Dafür bezahlt der einzelne mit dem Ende seiner eigenen menschlichen Entwicklung.

•    Ich glaube, dass der Mensch, der sich für das Vorwärtsgehen entscheidet, eine neue Einheit finden kann, indem er alle seine menschlichen Kräfte zur vollen Entfaltung bringt. Diese können sich in drei Weisen entfalten und allein oder im Verbund in Erscheinung treten: in der Biophilie, in der Liebe zur Menschheit und zur Natur und in Unabhängigkeit und Freiheit.

•    Ich glaube, dass die Liebe sozusagen der „Hauptschlüssel“ ist, mit dem sich die Tore zum Wachstum des Menschen öffnen lassen. Ich meine damit Liebe zu und Einssein mit jemand anderem oder etwas außerhalb von mir selbst, wobei das Einssein besagt, dass man sich auf andere bezieht und sich mit anderen eins fühlt, ohne damit sein Gespür für die eigene Integrität und Unabhängigkeit einschränken zu müssen. Liebe ist eine produktive Orientierung, zu deren Wesen es gehört, dass folgende Merkmale gleichzeitig vorhanden sind: Man muss sich für das, womit man eins werden will, interessieren, sich für es verantwortlich fühlen, es achten und es verstehen.

•    Ich glaube, dass die Praxis der Liebe das menschlichste Tun ist, das den Menschen ganz zum Menschen macht und ihm zur Freude am Leben gegeben ist. Für diese Praxis der Liebe gilt aber – wie für die Vernunftfähigkeit: Sie ist sinnlos, wenn sie nur halbherzig vollzogen wird.

•    Ich glaube, dass man erst „frei von“ seinen inneren und/oder äußeren Bindungen sein muss, um „frei zu“ etwas sein zu können: zu schöpferischem, gestaltendem Tun, zu mehr Erkenntnis usw. Erst dann ist man fähig, ein freies, tätiges, verantwortliches Wesen zu sein.

•    Ich glaube, dass Freiheit die Fähigkeit ist, der Stimme der Vernunft und des Wissens zu folgen und den Stimmen irrationaler Leidenschaften zu widerstehen. Sie ist die Befreiung, die den Menschen freispricht und ihm den Weg ebnet, seine eigenen vernünftigen Fähigkeiten zu gebrauchen, die Welt in ihrer Objektivität zu verstehen und den Platz, den der Mensch darin einnimmt, zu erkennen.

•    Ich glaube, dass der „Kampf für die Freiheit“ im allgemeinen ausschließlich die Bedeutung hatte, gegen jene Autorität zu kämpfen, die einem aufgedrängt wurde und deren Ziel es war, den Willen des einzelnen zu brechen. Heute sollte der „Kampf für die Freiheit“ bedeuten, dass wir uns einzeln und gemeinsam von jener „Autorität“ befreien, der wir uns „freiwillig“ unterworfen haben. Wir sollten uns von jenen inneren Mächten befreien, die uns zu dieser Unterwerfung zwingen, weil wir unfähig sind, die Freiheit zu ertragen.

•    Ich glaube, dass Freiheit keine konstante Wesenseigenschaft ist, die wir haben oder auch nicht haben. Vermutlich gibt sie es in Wirklichkeit nur als Akt unserer Selbstbefreiung, wenn wir von unserer Freiheit, wählen zu können, Gebrauch machen. Jeder Schritt im Leben, der den Grad der Reife des Menschen erhöht, erhöht auch seine Fähigkeit, die freimachende Alternative zu wählen.

•    Ich glaube, dass die Wahlfreiheit nicht für alle Menschen in jedem Augenblick in gleicher Weise gegeben ist. Wer ausschließlich nekrophil, narzisstisch oder symbiotisch-inzestuös orientiert ist, hat nur die „Wahl“, sich regressiv zu entscheiden. Der freie Mensch, der von irrationalen Bindungen befreit ist, kann keine regressive Wahl mehr treffen.

•    Ich glaube, dass es das Problem der Wahlfreiheit nur bei Menschen mit gegenläufigen Orientierungen gibt, und dass diese Freiheit immer stark von unbewussten Wünschen und von beschwichtigenden Rationalisierungen bedingt wird.

•    Ich glaube, dass niemand seinen Nächsten dadurch „retten“ kann, dass er für ihn eine Entscheidung trifft. Die einzige Hilfe besteht darin, dass er ihn in aller Aufrichtigkeit und Liebe sowie ohne Sentimentalität und Illusionen auf mögliche Alternativen hinweisen kann. Das erkennbare Bewusstwerden befreiender Alternativen kann in einem Menschen alle seine verborgenen Energien wachrufen und ihn auf den Weg bringen, auf dem er das Leben statt den Tod wählt.

•    Ich glaube, dass der Mensch die Gleichheit aller Menschen spüren kann, wenn er sich ganz und gar zu erkennen versucht und dabei merkt, dass er den anderen gleicht und er sich mit ihnen identifiziert. Jeder einzelne Mensch trägt die Menschheit in sich. Die conditio humana ist eine und für alle Menschen gleich trotz der unübersehbaren Unterschiede bezüglich Intelligenz, Begabung, Körpergröße, Hautfarbe usw.

•    Ich glaube, dass man an die Gleichheit der Menschen gerade deshalb erinnern muss, weil damit ein Ende gemacht werden muss, dass der Mensch ein Instrument des anderen wird.

•    Ich glaube, dass Brüderlichkeit die auf den Nächsten gerichtete Liebe ist. Sie bleibt freilich eine Worthülse, solange nicht alle inzesthaften Bindungen ausgemerzt sind, die den Menschen daran hindern, über den „Bruder“ in objektiver Weise zu urteilen.

•    Ich glaube, dass der einzelne so lange nicht mit seiner Menschheit in sich in engen Kontakt kommen kann, solange er sich nicht anschickt, seine Gesellschaft zu transzendieren und zu erkennen, in welcher Weise diese die Entwicklung seiner menschlichen Potentiale fördert oder hemmt. Kommen ihm die Tabus, Restriktionen, entstellten Werte ganz „natürlich“ vor, dann ist dies ein deutlicher Hinweis darauf, dass er keine wirkliche Kenntnis der menschlichen Natur hat.

•    Ich glaube, dass die Gesellschaft in ihrer stimulierenden und zugleich hemmenden Funktion schon immer in Konflikt mit dem Menschsein ist. Erst wenn der Zweck der Gesellschaft mit der des Menschseins identisch ist, wird die Gesellschaft aufhören, den Menschen zu lähmen und sein Streben nach Herrschaft zu beflügeln.

•    Ich glaube, dass man auf eine gesunde und vernünftige Gesellschaft hoffen kann und muss. Eine solche Gesellschaft fördert die Fähigkeit des Menschen zur Nächstenliebe, zur Arbeit und zum Gestalten, zur Entwicklung seiner Vernunft und zu einer objektiv richtigen Selbstwahrnehmung, die in der Erfahrung seiner produktiven Energie gründet.

•    Ich glaube, dass man für die breite Bevölkerung auf die Wiedergewinnung psychischer Gesundheit hoffen kann und muss. Diese zeichnet sich durch die Fähigkeit zur Liebe und zu schöpferischem Tun aus, durch die Befreiung von inzesthaften Bindungen an den Klan und an den Boden, durch ein Identitätserleben, bei dem der einzelne sich als das Subjekt und den Vollzieher seiner eigenen Kräfte erfährt, durch die Fähigkeit, sich von der Wirklichkeit innerhalb und außerhalb von einem selbst berühren zu lassen und die Entwicklung von Objektivität und Vernunft zu verwirklichen.

•    Ich glaube, dass in dem Maße, in dem unsere Welt verrückt und unmenschlich zu werden scheint, eine immer größere Zahl von Menschen die Notwendigkeit spürt, sich zusammenzutun und mit Menschen zusammenzuarbeiten, die ihre Sorgen teilen.

•    Ich glaube, dass diese Menschen guten Willens nicht nur zu einer menschlichen Deutung der Welt kommen sollten, sondern auch auf den Weg hierzu verweisen und für eine mögliche Veränderung arbeiten müssen. Eine Deutung ohne den Wunsch nach Veränderung ist nutzlos. Eine Veränderung ohne vorausgehende Deutung ist blind.

•           Ich glaube, dass die Verwirklichung einer Welt möglich ist, in der der Mensch viel sein kann, selbst wenn er wenig hat; in der der vorherrschende Beweggrund seines Lebens nicht das Konsumieren ist; in der der Mensch das erste und das letzte Ziel ist; in der der Mensch den Weg finden kann, seinem Leben einen Sinn zu geben, und in der er auch die Stärke finden kann, frei und illusionslos zu leben.

Manuskript aus dem Jahr 1965 mit dem Titel „Some Beliefs On Man, In Man, For Man“. Deutsche Erstveröffentlichung in: E. Fromm, Humanismus als reale Utopie. Der Glaube an den Menschen, hg. von Rainer Funk (Schriften aus dem Nachlass, Band 8), Weinheim (Beltz Verlag) 1992, München (Heyne Taschenbuchverlag, Heyne Sachbuch 5057) 1996, S. 113-119. Wieder abgedruckt in: Erich Fromm Gesamtausgabe in zwölf Bänden, München (Deutsche Verlags-Anstalt und Deutscher Taschenbuch Verlag) 1999, GA XI, S. 593-596. - Copyright © 1992 und 2004 by The Literary Estate of Erich Fromm; c/o Rainer Funk, Ursrainer Ring 24, D-72076 Tuebingen; Fax: +49-7071-600049, E-mail: frommfunk[at-symbol]aol.com. - Aus dem Amerikanischen von Rainer Funk

Quelle: http://www.erich-fromm.de/d/index.htm

euer Frank

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Montag, 17. April 2006
Höhe des Einstiegsgeldes bei ALGII Bezug !
Von vibadmin, 00:01

Hallo VIB's,

solltet ihr ALGII beziehen, erhaltet ihr leider keinen Existenzgründungszuschuss (Ich-AG) bzw.auch kein Überbrückungsgeld für eine Existenzgründung. Möglich ist jedoch ein Einstiegsgeld. Das Einstiegsgeld wird als Zuschuss zum Arbeitslosengeld II gezahlt. Es beträgt grundsätzlich 50 Prozent der Regelleistung.

Beispiel: Die Regelleistung für Alleinstehende beträgt zurzeit 331Euro / Monat. Dazu gibt es nun einen Zuschuss in Höhe von 165,5 Euro / Monat (50% von 331 Euro / Monat). Zusammen würde also ein geförderter Alleinstehender 496,50 Euro / Monat zusätzlich zu Miete, Heizkosten und Übergangszahlungen erhalten. Weitere Zuschüsse können noch zusätzlich gezahlt werden. Es besteht jedoch kein Rechtsanspruch auf Einstiegsgeld.

Info's zum Einstiegsgeld

Weitere Info's zum Einstiegsgeld


Euer Frank

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Sonntag, 16. April 2006
Depeche Mode Partys in Dessau
Von vibadmin, 19:27


http://www.de-votional.de

Die Homepage zu den ultimativen Depeche Mode Partys in Dessau !

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Freitag, 14. April 2006
Coaching für ExistenzgründerInnen
Von vibadmin, 10:52

Liebe ExistenzgründerInnen,

im ersten Jahr eurer Selbständigkeit könnt ihr bei eurer Agentur für Arbeit ein Einzel-Coaching (15-20 Stunden) beantragen, welches zu 100% Prozent vom Europäischen Sozialfond (ESF) bezahlt wird. Den Begriff "Coaching" kann man am besten mit einer "Leistungsoptimierung durch Vervollkommnung der eigenen Persönlichkeit hinsichtlich des gesamtwirtschaftlichen Prozesses" umschreiben. Die Begleitung einer selbständigen Tätigkeit hat den Zweck, ExistenzgründerInnen bei der Bewältigung und Lösung von Problemen in der Anfangsphase zu unterstützen.

 Mögliche Themen können sein:

- Besondere Geschäftsfälle / Krisenmanagement
- Probleme in der Buchführung
- Kostenrechnung und Kalkulation
- Controlling
- Liquiditätsbetrachtung / Finanzierungs-Check
- Verkaufstraining / Marketing
- Kundenaquisition
- Bedarfsanalyse

Solltet ihr Interesse an einem Coaching haben, ruft mich bitte unter 0340 / 54 061 35 an oder sendet mir eine email. Ich  sende euch die entsprechenden Unterlagen zu. Im Anhang findet ihr vorab einen Muster-Vertrag zum Coaching. Dabei wird ersichtlich, dass der Vertrag erst mit der Erteilung einer entsprechenden Bewilligung durch die Agentur für Arbeit rechtswirksam wird (siehe Punkt (4.) im Muster-Vertrag). Die Bezahlung der Leistungen erfolgt zu 100% direkt durch die Agentur für Arbeit an den Coach, so dass auch keine Vorfinanzierung etc.notwendig wird.

Euer Frank Reichert
email

Verfahrensweise für ein Coaching nach §2 ESF
1.)     Abholen des "Antrag auf Gewährung von Leistungen zur Begleitung einer selbständgen Tätigkeit nach
          §2 ESF-Richtlinien" von der Agentur für Arbeit
2.)     Abgabe des ausgefüllten Antrages + ausgefüllten Coaching-Vertrags (siehe Muster-Vetrag) bei der Agentur für Arbeit
3.)     Erteilung der Bewilligung durch die Arbeitsagentur
4.)     Coaching

   

Angehängte Dateien:
coachinginfo-seite1.pdf coachinginfo-seite1.pdf (163 kb)
coachinginfo-seite2.pdf coachinginfo-seite2.pdf (184 kb)
coachingstelle.pdf coachingstelle.pdf (155 kb)
muster-vertrag.pdf muster-vertrag.pdf (29 kb)

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Freie Berufe
Von vibadmin, 00:01

Hallo liebe VIB's,

das Einkommensteuergesetz unterscheidet ganz konkret freiberufliche Tätigkeitsgruppen und legt damit fest, wer zu den freien Berufen zählt: 1.) Katalogberufe, 2.) Katalogberufen ähnliche Berufe, 3.) Tätigkeitsberufe.

Einen Überblick über das Thema "Freie Berufe" verschafft euch die Broschüre "Gründerzeiten Nr. 45: Existenzgründungen durch freie Berufe".

Weitere Links:

Institut für freie Berufe - Uni Erlangen

Bundesverband der Freien Berufe

Forschungsinstitut Freie Berufe (FFB)

Unterschied Freie Mitarbeit - Freier Beruf

Einkommensteuergesetz (EStG)  § 18


Gesetz über Partnerschaftsgesellschaften Angehöriger Freier Berufe (PartGG)

euer Frank

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Donnerstag, 13. April 2006
Christian Morgenstern
Von vibadmin, 10:03

Ausflug mit der Eisenbahn

Puff-puff Eisenbahn -
jetzt fahren wir nach Wiesenplan!

Wiesenplan, das ist die Stadt,
die den Kohlweißling zum Bürger hat.

Der Kohlweißling bewohnt ein Haus,
das sieht wie eine Glocke aus -

wie eine Glockenblume blau!
Da wohnt der Kohlweißling mit seiner Frau.

Und weht der Wind, macht die Glocke kling, kling,
und da freuen sich Herr und Frau Schmetterling.

Puff-puff Eisenbahn!
Jetzt fahren wir wieder aus Wiesenplan

hinaus, hinaus, dem Walde zu . . .
wohin? wohin? . . . Nach - Quellwaldruh!

Der Bahnwärter von Quellwaldruh,
das ist ein Frosch und quakt dazu.

"Quak, quak, aussteigen! quak!
in Quellwaldruh ist heut Ostertag!

In Quellwaldruh ist heut Osterfeier,
da versteckt der Osterhas bunte Eier!

Rote und gelbe und allerlei,
und das Suchen steht allen Fahrgästen frei!

Quak, quak, quak! Guten Tag!"
Guten Tag! Schönen Dank! Herr Bahnwärter Quak!

Und jetzt wollen wir unter den Eichen und Buchen
und Tannen und Birken die Ostereier suchen!

Und im Moos und unter den großen Wurzeln,
darüber die kleinen Kinder purzeln.

Nicht wahr? Und haben wir alle gefunden
und in unsre Sacktücher eingebunden,

dann fahren wir am Abend wieder nach Haus
und packen das Wunder vor Großmutter aus! -

Quelle: http://gutenberg.spiegel.de/morgenst/gedichte/morgen27.htm

euer Frank

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Ostern!
Von vibadmin, 09:58

Ja, wer es noch nicht mitbekommen hat:: Wir leben zur Zeit in der Karwoche. Morgen feiern wir Karfreitag und die Osterfeiertage folgen. Als Veranstaltungstipp möchte ich euch eine Aufführung der "NoDancersCompany" auf der Bauhausbühne in Dessau am 13.04.06 und 14.04.06 jeweils ab 20 Uhr mit einer modernen Aufführung der Johannes Passion (J.S.Bach) empfehlen. Vielleicht treffen wir uns ja dort am Freitag ! (mehr Info)

euer Frank

p.s. ich wünsche euch ein prima Osterfest !

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Dienstag, 11. April 2006
Hochschulabsolventen
Von vibadmin, 20:15

Hallo liebe Studenten bzw. Hochschulabsolventen,

die Broschüre "Gründerzeiten Nr. 12" des Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie vom April 2006 informiert euch über das Thema "Hochschulabsolventen als Existenzgründer". Dabei erhaltet ihr z.B. auch Informationen über Sozialversicherungsbeiträge für selbständige StudentInnen etc.

Interessant ist die Initiative EXIST SEED -eine finanzielle, fachliche und persönliche Unterstützung von Unternehmensgründungen aus Hochschulen. Mehr bei exist-news !

In Sachsen-Anhalt unterstützt die Initiative "UNIVATIONS" Studierende, Hochschulabsolventen und wissenschaftliche Mitarbeiter kostenfrei bei dem Weg in die Selbständigkeit. Folgende Institutionen und Unternehmen arbeiten mit UNIVATIONS als Netzwerkpartner zusammen: die Universität Halle-Wittenberg, die Hochschule für Kunst und Design Halle, die Fachhochschule Merseburg und die Hochschule Anhalt. Beteiligt sind außerdem die sechs Technologie- und Gründerzentren der Region, Kammern, Banken und Sparkassen, Wirtschaftsförderungsgesellschaften, Wirtschaftsverbände und verschiedene Unternehmen aus der Region.

euer Frank

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Freitag, 07. April 2006
Laotse
Von vibadmin, 00:30

Auszug aus dem "Tao te king"

12. Vom Überfluss

Zuviele Farben gefährden das Sehen

Zuviele Töne töten das Hören

Zuviele Kost kostet den Geschmack

Zuviel Zerstreuung erzeugt Verwirrung

Zuviel Besitz besitzt den Besitzenden

Darum der Weise:

achtet auf das Innere

nicht auf das Äußere

Er gibt jenes auf

und erhält dieses

euer Frank

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Samstag, 01. April 2006
Ehrgeiz, Leistung, Konkurrenz
Von vibadmin, 10:15

von Peter Lauster

  Liebe Freundin, lieber Freund,
 
wenn du etwas aus Liebe unternimmst, hat das mit Ehrgeiz, Leistung und Konkurrenzdenken nichts zu tun. Von dieser Liebe und dieser Zuneigung, von dieser zärtlichen Hingabe aber wissen wir nichts, denn wir sind so konditioniert, dass Ehrgeiz uns etwas geben und >bringen< muss. Ist es aber Liebe, wenn es dir >etwas bringen< soll? Ist es Liebe, wenn du etwas besitzen willst? Hängt das wirklich essentiell zusammen? Oder ist Liebe etwas ganz anderes? Kann jemand eifersüchtig sein auf das, was er liebt? Oder ist das Geliebte gerade das, was tun und lassen kann, was es will, das, was so sein darf, wie es ist, gerade weil wir es lieben? Würden wir es vielleicht gar nicht mehr lieben können, wenn es nicht so wäre?

Wir müssen uns darüber Gedanken machen und unsere Gefühle erforschen. Es ist wichtig, das zu begreifen, um uns selbst und die anderen zu verstehen. Wir sollten das alles verstehen, um mit diesem Leben zurechtzukommen, um ohne Angst leben zu können, um Neid hinter uns zu lassen und die quälende Eifersucht zu verstehen. Ein glückliches Leben ist nur möglich, wenn wir uns damit befassen, nicht abstrakt oder theoretisch, sondern in uns selbst fühlend und erkennend.
  Herzliche Grüße
- bis morgen

Quelle: http://www.peterlauster.de/

euer Frank

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